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Alte Siauliai
1. Platz der Auferstehung und Kathedrale der hl. Apostel Peter und Kathedrale der hl. Apostel Peter
Es ist an der Kreuzung Aušros Allee und Tilės Straße
 Prisikėlimo aikštė (Platz der Auferstehung) ist ein Hauptplatz der Stadt. Er wird durch die Aušros Allee und Tilės Strasse in 4 Teilen geteilt. Der Platz, kann man sagen, ist gleichaltrig mit der auf diesem Ort entstandenen Stadt - sie hat doch seitdem begonnen, um ihn sich zu erstrecken. Jahrhunderte lang fanden auf diesem Platz die Märkte, Messen und Kirmse statt. Seit dem 1938 wurde der Markt auf den Turgaus aikštė (Marktplatz) versetzt. Heute finden auf dem Platz verschiedene Veranstaltungen statt. 1617 - 1625 wurde die heutzutage ein Mauerwerk Kirche der hl. Apostel Peter und Paul des Renaissance Stils gebaut. Am 28. Mai 1997 wurde vom Papst Johannes Paul II Bistum Šiauliai gegründet. Die Kirche wurde zur Kathedrale der hl. Apostel Peter und Paul. Auf der südlichen Gebäudewand wurde 1625 eine der ältesten Sonnenuhren in Litauen errichtet. Die Kathedrale der hl. Apostel Peter und Paul von Šiauliai ist von fern zu sehen, wenn man alle nach Šiauliai zu führenden Wege fährt.
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2. Palast der Stadtverwaltung iauliai
Vasario 16-osios Straße 62
 Die Aušros Allee beginnt mit dem Palast der Stadtverwaltung. Dieses Gebäude ist ein historisches Denkmal der republikanischen Bedeutung. Es besteht eigentlich aus zwei Gebäuden: des ehemaligen Volkshauses und des Stadtrathauses, die durch die im Jahre 1979 bebauten Einfügung zusammengeschlossen wurden.
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3. Kaffee- und Teehaus Presto
Vilniaus Straße 134
 Die Geschichte des Hauses begann 1910. Seine erste Adresse war die Ecke der Kalėjimo und Banyčios Strassen. Im Erdgeschoss des Hauses befand sich die Buchhandlung von Karolis Savičius und der Kaufladen von Produkten der Dampfschokolade- und Süßwarenfabrik der Brüder Kaganovai. Vor dem Zweiten Weltkrieg ließ sich hier der Klub von Piečiai nieder, und heute ist hier das Kaffee- und Teehaus "Presto".
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4. Apotheke Valerijonas
Vilniaus Straße 173
 1870 erhielt der Provisor Nurokas eine Genehmigung, die dritte Apotheke in Šiauliai zu gründen, die er gleich nach deren Gründung dem Provisor Limbergas verkaufte. Nach zehn Jahren wurde zum Inhaber der Apotheke Provisor Freimanas. Noch später zum Nachkommer des Provisors Freimanas, dem Apothekenbesitzer, wurde der Provisor Cemachas Volpė. Im Jahre 1900 arbeitete in der Apotheke von C. Volpė ein Provisor, Apothekenleiter und drei Schüler. Eine gewisse Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Apotheke Nr. 123 eröffnet. Viele Besitzer, viele Namen, zahlreiche Kurven der Geschichte, aber die Apotheke hat sich doch hier erhalten. Heute ist sie die Apotheke „Valerijonas", eine der ältesten im Betrieb seit dem Anfang deren Gründung befindlichen Apotheken in Litauen. Das Apothekendach wird von zwei Katern geschmückt, die immer sich bemühen, hinein zu gelangen, aber warum und wonach? Denn nach dem Baldrian. Nun hat in der Apotheke auch das Kaffee und Teehaus einer gesunden Kost ihren Sitz bekommen. Hier finden Sie auch neueste Informationen über die gesunde Ernährung, natürliche Kur, sowie wird es Ihnen angeboten, den Tee von mehr als 60 Sorten zu schmecken (und wenn er Ihnen gefällt, auch zu erwerben).
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5. Villa von Ch. Frenkelis
Vilniaus Straße 74
 Das Baudatum der Villa von Ch. Frenkelis reicht in das Jahr 1908, wie es vom Datum auf der Windfahne angewiesen wird. Das Gebäude gehörte dem Eigentümer der Lederfabrik Chaimas Frenkelis und wurde für seine Söhne als ein Wohnhaus gebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Wohnhaus, wie die Fabrik auch, vom Jokūbas Frenkelis geerbt. 1920 hatte er einen Teil des Wohnhauses dem Judengymnasium übergeben, das bis zum Anfang des Krieges funktionierte. Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1944 (es wurde nicht zerstört) ließ sich in diesem Haus das Militärkrankenhaus der Roten Armee nieder, das bis zum Monat August 1993 funktionierte. Das ist ein Haus des Zeitraums der Moderne des Anfangs des XX Jhts., manchmal auch als Sezessionsstil genannt. Die Komposition des Hauses wird durch die Duplizität begründet, und es scheint so, dass die aneinandergeschlossenen Häuser Zwillinge sind. Auf dem inneren Teil des Territoriums befindet sich der teilweise erhaltene Park. In seinem Zentrum steht eine schicke Fontäne - ein Kleinbassin. Heutzutage gehört das Bauwerk dem Museum „Aušra" (Morgenröte) der Stadt Šiauliai. Die Villa von Ch. Frenkelis funktioniert heute als ein Museum, indem seit dem Jahr 2003 die Interieurexposition „Provincijos dvaro ir miesto" (Provinzen des Hofes und der Stadt) gegründet ist.
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6. Haus von Venclauskiai
Vytauto Straße 89
 Das Haus von Stanislava und Kazimieras Venclauskiai wurde wurde 1925-1927 (Architekt Karolis Reisonas) erbaut. Die Familie lebte hier bis 1944. 1955 wurde das Haus dem Museum “Aušra” (Morgenröte) zur Verfügung gestellt. 1959 wurde die erste Nachkriegsexposition im Museum eröffnet. 1963 wurde die Exposition umgestaltet und stellte nun die Geschichte des Šiauliai Landes und Litauens von ältesten Zeiten bis zum Jahr 1940 dar. Hier befanden sich die Abteilungen der Archäologie, Ethnographie, Volkskunst und Geschichte. Die Exposition bestand bis 1977. 1977 – 1980 wurde das Bauwerk renoviert. 1986 wurde hier die erste Kunstexposition eröffnet. 1992 wurde der Palast offiziell mit Namen als Haus von Venclauskiai genannt. 1995 wurde die Exposition von S. und K. Venclauskiai eröffnet, die das Familien und gesellschaftliche Leben des berühmten Rechtsanwats und der talentvollen Schauspielerin sowie Regisseurin schildert. Zum Andenken der Familie, die mehr als 100 Findlinge sowie arme Kinder aufgezogen hatte, wurde 1993 auf der Terrasse des Museums die Skulptur “Motinystė” (Mutterschaft) (Bildhauer A. Šnaras) enthüllt. 2005 wurde das Standbild für Kazimieras Venclauskis (Bildhauer Gintautas Lukošaitis) enthüllt. Zur Zeit haben sich im Haus von Veclauskiai die Verwaltung des Museums, Exposition von S. und K. Venclauskiai und Bibliothek niedergelassen.
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7. Hotel Kęstutis
Ecke der Straße Vasario 16-osios und Vytauto
“Kęstutis” wurde in den Zwischenkriegsjahren das prächtigste Hotel der Stadt Šiauliai, das nicht nur über seinen eigenen Saal, sondern auch das Eigenorchester verfügte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der zweite Stock des Hotels angebaut. Die Details des Dekors der Außenwände des ehemaligen Hotels haben sich erhalten, sind sichtbar, deshalb auch interessant und einzigartig. Zur Zeit hat sich im Erdgeschoß eine Apotheke niedergelassen.
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8. Süßwarenfabrik Rūta
Tilės Straße 133
Die Geschichte der Fabrik beginnt 1913 in Šiauliai, als Antanas Gricevičius in einem kleinen Holzgebäude einen Karamellen-Kochkessel eingerichtet hatte. Die ersten Arbeiter von „Rūta“ waren die Besitzer A. Gricevičius und seine Frau Juzefa selbst. Der Fabrikgründer lernte die Besonderheiten der Konditorei sowie die eigenartige Kunst dieses Bereichs in Šiauliai, auch in Vilnius und Sankt Petersburg. Die vom A. Gricevièius geschaffenen Konfekte wurden bald von vielen Feinschmeckern geliebt. Vom 1940 bis zum Ende 1993 war die Fabrik ein staatliches Unternehmen geworden. Nach dem Wiederaufbau der Unabhängigkeit Litauens wurden die alten Gebäude, die die Fläche von 5.000 qm und 0,9 ha einnehmen, für die Erben des A. Gricevičius zurückerstattet. Im November 2002 wurde die Süßwarenfabrik von A. Gricevičius in die geschlossene Aktiengesellschaft “Rūta” reorganisiert. Heute ist sie ein der ältesten im Betrieb befindlichen Konditoreiunternehmen in Litauen, das die Konfekte verschiedener Sorten, Geschmäcke und Formen produziert. Hier daneben im Süßwaren-Fachgeschäft “Rūta” werden die Süßwaren von einfachen bis handgemachter Produktion und verschiedener Geschmäcke angeboten.
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9. Gymnasium von J. Janonis
Tilës Straße 137
1851 öffnete in Šiauliai die Tür das Knabengymnasium ("Šavelskaja Muskaja gimnazija"). 1946 wurde dem ehemaligen Knabengymnasium der Name der Mittelschule von Julius Janonis verliehen. 1996 wurde der Schule der Status eines Gymnasiums verliehen. Es ist ein ältestes Gymnasium in Šiauliai und ein von den ältesten in Nordlitauen, das im Jahr 2001 ihr 150. Jahrestag begangen hatte.
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10. Juweliersalon Praba
Tilės Straße 152
Es ist das Gebäude der Abteilung Šiauliai der ehemaligen Kommerzbank. Seine Geschichte beginnt seit dem Jahr 1923. Zu dieser Zeit führte die Bank (sie wurde vom I. Gelleris geleitet) alle Bankoperationen aus und hatte ihre Korrespondenten im ganzen Litauen. Nicht umsonst funktionierten dann auch diverse Unternehmen: Gesellschaft "Malūnas", "Muilo centras", Lager Šiauliai und sogar die Nähmaschinenfirma "Singer". Außerdem werden hier auch heute die Näh- und Konfektionsdienstleistungen erbracht. Seit dem 1930 - 1935 wurde die Buchhandlung der Gesellschaft "Vairas", in der man alles für die Schulen, Behörden, Bibliotheken, kleine Bibliothek eines Lehrers sowie Intellektuellen erwerben konnte. Jetzt arbeitet hier der Juweliersalon, das Arbeitsamt, die Uhren- und Gewebegeschäfte.
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11. Ehemaliges Restaurant Baltijos
Ecke der Straßen Vilniaus und Dvaro
Der Beginn der Existenz dieses Gebäude findet im Jahre 1921 statt, als hier das Bankhaus von Nurokai gegründet wurde. Es wurde durch den damalig genannten Bankrott von Nurokai „berühmt". Und die Geschichte war eigentlich so: 1933 hatte das Haus 300 Deponenten, deren Einlagen von den Brüdern Nurokai für die Deckung von Produktionsverlusten und persönlichen Angelegenheiten benutzt worden waren. Obwohl Nurokai wussten, dass die Lederfabrik jährlich nicht wenig Verluste bringt, brachten sie trotzdem die falschen Daten zu Buche, dass man rentabel gearbeitet wird, und strebten sich danach, um so mehr Deponenten anzulocken. Wenn der Schwindel sich herausstellte, wurde während der Gläubigerversammlung im Jahre 1937 von den Brüdern Nurokai gefordert, den Deponenten 3,7 Million Litas zu erstatten. In der Fabrik von Nurokai wurde eine Verwaltung gegründet, die die Schulden den Deponenten zurückgeben musste. Dem Bankhaus wurde ein Bankrott erklärt. Nach dem Bankrott wurde im Haus die Apotheke von J. Valančius "Naujoji aptieka" gegründet. Leider, wurde das Gebäude während des II. Weltkrieges zerstört. Die neue Geschichte des Gebäudes fängt im 7. Jahrzent an, als hier das von allen Šiauliaern beliebte und zahlreich besuchte Restaurant "Baltija" die Tür offnete.
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12. Gymnasium Diddvaris
Vilniaus Straße 188
Am 29. Januar 1898 zum Andenken der Krönung der russischen Imperatoren (1896) wurde in Šiauliai das Mädchengymnasium gegründet. Im Jahr 1897 hat der Graf N. Zubovas für den Bau des Gymnasiums das Grundstück neben der heutigen Kaštonø Allee, in der Fabrikø Strasse (der heutigen Vilniaus Str.) und die Ziegelsteine für 10.000 Rubel geschenkt. Im neuen Gebäude fang der Unterricht nur im Jahre 1900 an.
1998 wurde dem Gymnasium der Name Diddvaris verliehen. Es wurden verschiedene Bezeichnungen angeboten, aber auf Grund von historischen Dokumenten wurde die Bezeichnung des Besitzes der Grafen Zubovai, die sich zur Entstehung dieser Schule beigetragen haben, gewählt. 1998 feierte das Gymnasium den hundertjährigen Geburtstag seiner Gründung.
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13. Palast von Zubovai
Aušros Straße 50
Der Palast wurde am Ende des XVII. Jhts. in zwei Etappen zu bauen angefangen. Das Erdgeschoß ist dem Stil des Klassizismus ähnlich, der erste und zweite Stock wurden erst später gebaut. Nach dem Jahr 1875 hatte der Palast schon das heutige Aussehen. Zur Zeit hat sich im Palast die Fakultät der Künste der Universität Šiauliai niedergelassen.
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14. Ehemalige Bank Litauens
Dvaro Straße 85
Am Anfang des XX. Jhts. hatte der damalige Fiskus des Russischen Reiches vom Vertreter der Dynastie der russischen Adliger, Graf Zubovas, das Grundstück mit einer Zweckbestimmung - Bau einer Bank - gekauft. Verschiedene Quellen weisen darauf, dass die Bank in den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts zu bauen angefangen und ca. im Jahr 1907 abgeschlossen wurde. Man mag ja der Meinung sein, dass dieses Gebäude noch früher - am Ende des XIX. Jhts. zu bauen angefangen wurde. Bei der Ausführung der Rekonstruktion eines von den zahlreichen Räumlichkeiten der Bank haben die Bauarbeiter auf den markierten Ziegelsteinen das eingedrückte Datum von 1896 entdeckt. Das zum architektonischen Stil des Neoklassizismus eingeordnete Gebäude wurde als ein fester und unbezwingbarer Bauwerk gebaut. Seine Wände sind 80 cm stark, und der Fußboden ist mit den ca. 20 cm starken Brettern verkleidet. Die Schatzkammern wurden nicht im Keller, sondern im ersten Stock eingerichtet. Ihre Wände waren so fest und stark, dass es schien sie in die vierschichtige Beton- oder Stahlschale eingekleidet zu sein. Einen von den in Sankt Petersburg hergestellten Geldschränken haben die Šiauliaer renoviert und als ein Interieurelement im Erdgeschoß hingestellt. Vielleicht deshalb hat die Bank zwei Weltkriege überstanden, die Šiauliai verwüstet haben. Sie wurde nicht betroffen - der Geschoss und Bombenhagel hatte sie überholt. Wenn die Šiauliaer sagen "ich gehe auf die Bank", sei sicher, sie sprechen über die im Haus Nr. 85 der Dvaro Strasse sich niedergelassene Regionalabteilung Šiauliai der Bank "Hansa - LTB". "In Šiauliai heißt es, dass die Bank hier ist", unter den die Jahrhunderte zählenden Ahornen der Grafen Zubovai.
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